Studienanfänger

Du fängst dieses Semester an zu studieren? Sehr schön, willkommen in Tübingen! In der Box rechts haben wir nochmal die wichtigsten Termine für die nächsten Tage aufgelistet, wir freuen uns darauf, dich bei unserem Frühstück am Freitag begrüßen zu können.

Über das seltsame Verhalten Studierender in der Anfangszeit

Da habe ich doch vor kurzem einen Artikel über das Verhalten von Erstsemestern an ihren ersten Studientagen gelesen. Er handelte vom Run auf die Mensa, das Verstehen von Stundenplänen und Warteschlangen vor den Hörsälen, ausgetretenen Fettnäpfchen, sowie der Suche nach Kontakten, Sprechzeiten und Räumen. Alles in allem überforderte, hilflose StudienanfängerInnen. So ähnlich wars bei mir auch, ich saß ohne Plan von Nix in riesigen Hörsälen und kannte niemanden. Zum Glück war ich nicht allein, denn neben mir saßen ja 300 Kommilitonen, die ebenso keinen Plan von Nix hatten (leider habe ich das damals nicht so schnell realisiert). Zwei Semester später schmunzelten wir dann bereits über die nächsten „Neuen“ und hatten alle einen Plan ohne Ende - oder glaubten dies zumindest.

Aber nun zur Sache: Je schneller man sich in der Universität und dem Studieren zurechtfindet, desto einfacher ist die erste Zeit.

Ein richtiger Student...

  • studiert nicht, nein er lebt sein Studium! Es ist wichtig, dass Vorurteile gepflegt werden! Man sollte schon hundert Meter gegen den Wind sehen können, dass ihr Informatiker seid. Ansonsten reicht es auch, wenn ihr so zur Uni geht, wie ihr auch sonst rumlauft - also bitte nicht im Anzug.
  • wohnt in einer WG und nennt nicht mehr als 15qm sein Eigen. Er oder Sie erlernt dort häufig zum ersten Mal eine Waschmaschine einzusetzen, ein Klo zu putzen und dass nicht alles von alleine in den Kühlschrank kommt.

Eine richtige Vorlesung...

  • wird gelesen (vom Lehrenden) und gehört (von den Studierenden).
  • läuft in der Regel so ab, dass sich der Lehrende vorn in einen Hörsaal stellt und dann 90 Minuten einen Vortrag hält. Innerhalb von 2 Stunden (= 120min) findet eine Vorlesung statt. Bei den Naturwissenschaftlern ist es in Tübingen üblich nach der Hälfte eine Pause von 15min einzulegen. Bei den Psychologen, was in diesem Fall nur Kognitionswissenschaftler betrifft, ist es eher üblich 15min vor Schluss aufzuhören und keine Pause zu machen.
  • unterscheidet sich von Seminaren und Kursen, in der Regel in der einseitigen Aktivität
  • hört man am besten mit Papier und Stift. Sei es für Mitschriebe, Käsekästchenspiele oder die Telefonnummer der hübschen Sitznachbarin. Doch auch Laptops werden immer häufiger in Vorlesungen gesehen - meistens jedoch zum Leidwesen der Sitznachbarn durch laute Lüfter und klickende Tasten. Dafür hat man dann aber 3D Solitär und Platz für die Telefonnummern aller KommilitonInnen.
erstsemester/start.txt · Zuletzt geändert: 2016-01-06 19:14 von David
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